Gemeinsam in einem Boot

Unsere Klasse startete in der zweiten Augustwoche 2019 mit einer Kanutour.

Das war gut für unser Klassenteam und hat allen Spaß gemacht. Unsere Lehrerinnen, unser Sportlehrer Herr Korprowitsch und ein Papa haben uns begleitet. Alle sind gemeinsam  zum Bootshaus am Kanal gegangen. Dort haben wir uns zwei Kanus und ein Motorboot ausgeliehen. Unser Sportlehrer erklärte uns, wie man richtig das Paddel hält und auf was wir achten müssen. Dann sind wir als erstes durch den Templiner Kanal bis zur Schleuse gefahren. Für die meisten Kinder war es am Anfang schwer, im Takt zu  paddeln.

Vor der Schleuse mussten wir 10 min. warten. Die Schleuse ist 5m hoch. Dahinter sind wir in den Stadtsee gefahren. Dort war ganz schön starker Wind und wir mussten uns ziemlich anstrengen.

Gemeinsam haben dann an der Schindlerkuhle eine Mittagspause gemacht. Eine Mutter brachte uns Würstchen mit  Brötchen. Danach sind noch einige baden gegangen, andere haben gespielt.  Als wir aufgegessen und gebadet hatten, haben wir den Rückweg in Angriff genommen. Jetzt  klappte das Paddeln schon besser. Wieder am Bootshaus angekommen, wurden die Boote gereinigt und wir liefen zurück zur Schule. Gerne möchten wir in diesem Schuljahr nochmal mit dem Boot losfahren.

Liesbeth Brünning 4b

Warum ist der Wald wichtig?

Die Klasse 4a und 4b besuchten im August 2019 die „Heiligen Hallen“. Unser Schulförster Herr Lange hat uns begleitet.

Der Herzog von Mecklenburg-Strelitz ritt vor ca. 160 Jahren durch seinen Wald. Er war von ihm sehr beeindruckt, da die alten hohen Bäume ihn an eine große Halle erinnerten. Er beschloss, dass an diesem Wald niemals etwas verändert werden durfte.

 So entstand der heutige Urwald. In einem Urwald darf der Mensch nicht mehr eingreifen. Das heißt, er darf kein Holz mehr schlagen, keine Tiere schießen und nichts mehr wegräumen.

Dieser Urwald ist sehr klein und es gibt nur noch sehr wenige davon in Deutschland. An ihm kann man sehen, wie die Natur funktioniert und alles zusammenhängt. Am Anfang sahen wir uns eine Köhlerhütte an. Die Köhler haben früher Holzkohle für die Industrie hergestellt und waren sehr arm. In einer Köhlerhütte gab es keine Tür und keine Fenster.

Kurz danach sahen wir ein Schild mit einer Eule. Hier begann der Urwald. Herr Lange erklärte uns, was es bedeutet und wie wir uns verhalten müssen.

Wir sahen auch einen Findling, der aus der Eiszeit stammt und von einem Gletscher dort hingeschoben wurde.

Im Urwald entdeckten wir sehr alte und teilweise hohle Bäume, aber auch Bäume, die schon wieder zu Erde wurden. Es gab eine Menge verschiedene Baumpilze. Viel haben wir dabei über den Wald gelernt.

Er erneuert sich stets von allein, auch wenn der Mensch nicht eingreift. Alle Wälder auf der Erde sind für uns sehr wichtig, da sie unseren Sauerstoff produzieren.