Der Ostermonat April

Der April ist ein ganz besonderer Monat, denn laut einer Bauernweisheit sagt man über ihn folgendes: April, April, der macht, was er will! Das typische Aprilwetter besteht aus kräftigen Schauern, gefolgt von Sonnenschein - auch Schneeschauer und Hagel sind keine Seltenheit.

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Der vierte Monat des Jahres ist der April (lat. Aprilis) und hat 30 Tage. Er beginnt mit demselben Wochentag wie der Juli und in Schaltjahren (so wie dieses Jahr) auch wie der Januar.

Namensursprünge:

  • Der April leitet sich von dem lateinischem Wort "aperire" (öffnen) ab. Die Natur erwacht aus ihrem Winterschlaf und die Knospen öffnen sich.
  • Der Name könnte aber auch von dem lat. Wort "apricus" (sonnig) abgeleitet worden sein.
  • Der April ist Aphrodite, der griechischen Göttin der Liebe, gewidmet.

Frühere Bezeichnungen waren Grasmond, Launing, Ostermonat, Ostermond und Wandelmonat.

Der "Aprilscherz" ist seit dem 16. Jahrhundert in Europa ein Brauch. Man legt seine Mitmenschen mit einem Scherz oder einer Lügengeschichte rein und indem man "April! April!" sagt, deckt man seinen Streich auf. :)

Eine alte auf das Wetter bezogene Bauernweisheit lautet: "April, April - der macht, was er will." Regen und Sonnenschein wechseln sich in kürzester Zeit ab, auch Schnee und Hagel sind keine Seltenheit. Daher kam es schon öfter vor, dass wir weiße Ostern hatten.

In diesem Monat findet das wichtigste Fest des Christentums statt: Ostern. Am Ostersonntag wird die Auferstehung Jesu Christi, nach seiner Kreuzigung am Karfreitag, gefeiert.

Die Ostergeschichte kurz zusammengefasst

  • Palmsonntag: Jesus reitet auf einem Esel nach Jerusalem. Die Menschen werfen Palmzweige auf den Boden, sodass der Esel nicht im Staub laufen muss. In Jerusalem wird Jesus als Prophet und Erlöser verehrt.
  • Gründonnerstag: Jesus feiert mit seinen 12 Aposteln das Abendmahl und weiß, dass einer seiner Apostel ihn verraten hat.
  • Karfreitag: Jesus wird wegen Hochverrats zum Tode verurteilt. Er wird beschuldigt, sich "König der Juden" genannt zu haben. Jesus muss sein eigenes Kreuz tragen und stirbt an diesem. Daraufhin wird sein lebloser Körper in eine Höhle gebracht und sie wird mit einem Stein verschlossen.
  • Ostersonntag: Maria besucht das Grab Jesu und stellt fest, dass es leer ist. Nun zeigt sich ein Engel und er verkündet, dass Jesus auferstanden ist. Er ist stärker als der Tod. Der Sohn Gottes lebt.

Passionszeit

Die Passionszeit begann mit dem Aschermittwoch am 26. Februar und endet am 11. April (Karsamstag). In dieser Zeit fasten 40 Tage lang viele Christen und erinnern sich somit an das Leiden Jesus. Die 6 Sonntage in dieser Zeit sind jedoch vom Fasten ausgenommen, denn die Gläubigen feiern an jedem Sonntag die Auferstehung Christi.

Der Osterhase und die Ostereier

Jedes Kind weiß, dass der Osterhase die Ostereier bringt und früher hatte er einige Konkurrenten: Den Fuchs, den Kuckuck, den Storch und den Hahn. Aber der Osterhase konnte sich durchsetzen und versteckt fortan die bunt bemalten Eier. Im Christentum ist das Ei als Keimzelle neuen Lebens seit vielen Jahrhunderten ein Symbol für die Auferstehung Jesu. Eine weit verbreitete Auffassung ist, dass der Osterhase dem "Dreihasenbild" entsprungen ist - es ist ein Symbol für die Dreifaltigkeit Gottes.

Die Geburtsblume

Die Geburtsblume der im April-Geborenen ist das Gänseblümchen. Es steht für Genussfähigkeit, Glück, Sanftmut, Unschuld und Zärtlichkeit. Die heitere Blume symbolisiert den Frühlingsbeginn. Gerne wird das Gänseblümchen verwendet, um sich die Liebe vorauszusagen. Dazu werden die einzelnen Blütenblätter im Verbund mit dem Abzählreim "Er liebt mich, er liebt mich nicht…" gezupft und das letzte Blütenblatt gibt die Antwort. Mutter Natur rät jedoch von dieser Art, sich die Liebe vorauszusagen, unbedingt ab.

D.S.

Quelle: de.wikipedia.org/wiki/April, timeanddate.de/kalender/monate/april, timeanddate.de/feiertage/deutschland/ostersonntag, liebenswert-magazin.de/was-ihre-geburtsblume-verraet-1770.html, religionen-entdecken.de/lexikon/p/passionszeit